Was steckt hinter der digitalen Transformation? Eine kleine digitale Landkarte

 

Während die eine Hälfte der Welt jetzt anfängt in die Digitale Transformation einzutauchen, glaubt die andere Hälfte, es ist schon passiert. Die Welt scheint sich uneins, deutet das Spaltung? Auf Herausforderungen allemal!
Aber wer fragt sich jetzt noch, was digitale Transformation eigentlich ist, und was das Ziel digitaler Transformatoren ist? Vielleicht lohnt es sich aber auch für dich, hier ein bisschen tiefer zu graben?

Beim Lesen wirst du feststellen es wird vieles leichter, doch zugleich wirst du merken, je tiefer du in das Thema eintauchst, je größer wird die Komplexität, und der mögliche Druck. Und dir diesen zu nehmen ist das Ziel dieser Digitalen Reise.

Fakt ist, wir alle wurden bereits entführt in einen Käfig voller Klicks, Fallen und versteckter Pfade, bei dem es immer auch darum geht mentale Hürden zu überwinden, um einen Durchblick und damit individuellen Ausweg aus den Fängen des digitalen Tornados zu finden. Zumindest in uns selbst.

Da der Artikel etwas zu lang für diesen Newsletter ist, habe ich ihn mit meinem Blog verlinkt.

Lies den Artikel fertig, wenn du wissen willst, was die treibenden Kräfte der digitalen Transformation sind, wie du mit Digitalisierung Geld verdienen kannst, was mit einer "verlorenen Mitte", und "verlorenen Benutzern“ gemeint ist ....und warum du heute damit anfangen solltest ein digitales Mindset zu entwickeln…

 Was steckt hinter der digitalen Transformation?

Versuchen wir zunächst zu definieren, was digitale Transformation ist, und was Transformatoren machen.

Einfach gesagt ist digitale Transformation oder auch „digitaler Wandel“ ein FORTLAUFENDER auf digitalen Technologien basierter Veränderungsprozess, der in wirtschaftlicher Hinsicht fast jedes Unternehmen betrifft.

Es geht also um das Schaffen einer digitalen Infrastruktur und digitaler Technologien, die immer schneller entwickelt werden, und damit den Weg für wieder neue Technologien ebenen. Die Voraussetzung ist Netzverfügbarkeit und Computer-Hardware. Diese stellen die Grundlagen für die Anwendungen wie Apps auf Smartphones und diverse Webanwendungen.

Die treibenden Kräfte der Digitalen Transformation

Klar es geht ums Geld, denn die o.g. Voraussetzungen machen die Verwertungspotentiale möglich, die sich in neuen digitalen Geschäftsmodellen zeigen. Ein wesentliches Merkmal digitaler Geschäftsmodelle ist, das sie kurzfristig entstehen, mit der Gefahr, dass sie ebenso schnell wieder verschwinden können, wenn sie von neueren Technologien abgelöst werden. Ein Beispiel, dass ich am eigenen Leibe gespürt habe, war z.B. die Internetfirma Worldsoft AG aus der Schweiz, die bereits 2000 gegründet wurde und, die Software entwickelt, um digitale Produkte dato primär via Email Marketing zu verkaufen und zu automatisieren. 2008 bin ich dort eingestiegen, hab mir das System beigebracht, das einige Jahre sehr gut lief, bis es dann von neueren Anwendungen, vor allem für Videotools von Udemy, Podia, Kajabi, Thinkific, Systeme.io. oder Skillshare usw.…abeglöst wurde.

Eine weitere stark treibende Kraft des digitalen Wandels ist die Generation Y und Z selbst, die einerseits hohe Erwartungen an Unternehmen haben, ganz selbstverständlich die erwähnten Geschäftsmodelle nutzen und adaptieren, und manche am Fließband, innovative Startups gründen.

Was ist ein digitaler Transformator?

Einen digitalen Transformator können wir als Visionär begreifen, jemand der nicht nur innoviert, umsetzt und beeinflusst, sondern der darüber hinaus den Code bestimmter digitaler Geschäftsmodelle baut und verwaltet.

Bespiele wären hier digitale Bezahlsysteme (Paypal, Stripe, Molli, Digistore24, Elopage, Copecart), oder diverse Lernplattformen wie oben bereits als nachfolger der dato ebenfalls innovativen Worldsoft AG.

Laut US Ökonom Jeremy Rifkin besteht jede große wirtschaftliche Wende aus drei Komponenten:

  • neuen Kommunikationsmedien, um das Wirtschaftssystem effizienter zu steuern,
  • neuen Energiequellen und
  • neuen Transportmitteln, um die Energie und die Waren effektiver zu transportieren

Ein schnelles Internet ist deshalb die Grundlage für die Entwicklung digitaler Netze in den Bereichen Industrie, Logistik und E-Mobilität bis hin zum automatisierten Fahren.

Wie kannst Du zum digitalen Transformator werden?

Im Grunde ist jeder, der am Entwerfen und bewussten Nutzen digitaler Technologien beteiligt ist, Teil des Spiels. Sieh dich doch einfach mal um, und versuche es selbst.

Verwandele irgendetwas in deiner Umgebung in etwas Digitales. Wie wäre es mit deinem Bürofenster. Es ist ziemlich leicht vorstellbar, dass es eine Art von digitaler Automatisierung haben könnte, so dass du es ohne Probleme von Deinem Bürosessel aus, mit deinem Handy öffnen oder schließen kannst. Du könntest aber noch einen Schritt weiter gehen, und über einen Sensor nachdenken, mit dem Du Deine Haut scannen könntest, und wenn Du anfängst zu schwitzen, öffnet sich das Fenster automatisch und wenn du frierst schließt es sich.

Wie kann ich mit der Digitalisierung Geld verdienen?

Und nun, kannst Du versuchen mit deiner Idee für den digitalen Hauttemperatur Scanner etwas Geld zu verdienen.

Da die Monetarisierung der Haupttreiber jeder Innovation ist, haben die ersten erfolgreichen digitalen Transformatoren schnell verstanden, dass Geld verdienen durch Digitalisierung bedeutet, den Abstand zwischen der Quelle des Produkts oder der Dienstleistung (den Hersteller) und deren Verbraucher oder Benutzer zu verkürzen.

Denke an den E-Commerce, womit die Notwendigkeit verschwand wegen ein paar neuer Schuhe oder Druckerpatronen durch die Einkaufszentren zu bummeln... Du kannst heute auch direkt beim Biobauernhof deinen frischen Feldsalat bestellen... Auch Dein Reisebüro musst Du heute nicht mehr anrufen, um einen Flug zu buchen, denn das kannst Du über die vielen Buchungsportale erledigen.

Auch brauchst Du nicht mehr zur Bank, um Kontoauszüge zu holen, denn dank Onlinebanking kannst Du jede Minute deinen Kontostand überprüfen.

Mit E-Bay hast Du die Möglichkeit nicht nur Neue, sondern auch gebrauchte Gegenstände zu verkaufen.

Und es gibt inzwischen auch viele Apps mit denen Du bestimmte Gesundheitsuntersuchungen eigenständig durchführen kannst, uvm.

Die andere Seite der Digitalen Transformation

Während die Lieferkette zwischen Hersteller und Verbraucher verkürzt wurde, zeigt sich allerdings die andere Seite der digitalen Transformation, der Abbau der Stellen und Menschen, die dazwischen stehen.

Denke nur an Booking.com, wodurch die Anzahl der Reisbüros reduziert wurde. Oder Airbnb, wodurch die Hotel- und Immobilienbranche beeinflusst wurde. Das Internet Banking hat die Arbeit in den Banken verändert, indem Selfmade Apps und automatisierte Chatbots bestimmte Aufgaben übernehmen. 

Und wenn Du ein erfolgreicher und reicher digitaler Transformator werden willst, sieh dich um, finde die Quelle (Agenten oder Service), der zwischen Deinem Produkt oder Deiner Dienstleistung steht, mache ihn Digital und fertig.

Auch wenn wir wissen, dass die reale Umsetzung in der Digitalisierung zu fast keinem Zeitpunkt eine leichte Aufgabe ist, können wir trotzdem festhalten, dass es vor allem die „Mitte“ in der Lieferkette“ trifft, die ersetzt wird durch Portale, intelligente Software und Bots.

„Die ‚verlorene‘ Mitte“

Und so hart es für „diese Mitte“ ist, das ist menschlicher Fortschritt. Im letzten Jahrhundert wurden Pferde durch Autos ersetzt und zerstörten das Geschäft, das sich um unsere 4-beinigen Freunde aufgebaut hatte.

Heute ist es jedoch ein bisschen komplexer: Abgesehen davon, das Produkt auf dem kürzesten Weg zum Kunden zu bringen, gibt es zwei wesentliche Punkte die diese „Mitte" in den letzten Jahrzehnten, in denen sie sich entwickelt hatte, schließlich gemacht hat:

- sie schaut/e sich das Produkt oder die Dienstleistung genau an, und teilt/e dem Kunden etwas darüber mit

- sie spricht/ sprach mit dem Kunden und sagt es dem Hersteller des Produkt 

In diesem Fundus an Wissen gibt es viele ziemlich nützliche Informationen, die Digitale Transformatoren vergessen könnten. Zum Beispiel die vielen Empfehlungen an den Benutzer, über den besten und effizientesten Einsatz des Produktes. Und ebenso Empfehlungen an die Hersteller über die Verbesserung des Produkts. Aber das ist noch nicht alles, es gibt noch viel mehr das in der Hitze des Gefechtes untergeht, deshalb mal ein Beispiel:

Früher war der Serviceberater der Bank für die typische Interaktion "Hallo, ich möchte den Kontostand haben“ „Ok, kein Problem hier ist er“ zuständig. 

Jetzt muss der Benutzer die App öffnen, das trifft auch die 'Boomer' und ja noch frühere Generationen.

Autsch, und hier muss der Benutzer in jeder Hinsicht am Laufenden bleiben. „Upps, es gibt ein neues Update der App, wie war noch mal die ID und das Passwort?“ (Und na klar, das wird auch klappen, wenn man inzwischen auch eine Ordnung in der Digitalen Welt aufgestellt hat.)

„Doch was ist da passiert, aha, schöner Anblick in der neuen Version der App! Aber wo ist mein Kontostand? Ok, wähle das Bankkonto aus… Ok.“…. Ich höre hier auf, denn du hast bestimmt ähnliche Erfahrungen gemacht.

„Der verlorene Benutzer“

Die dramatische Folge der digitalen Transformation ist, dass viele "Agenten der Mitte" verschwinden, und IHRE JOBS sind es, die zumindest teilweise zu den Endbenutzern verschoben worden. Der Nutzer muss lernen Eigenverantwortung zu tragen.

Während bei dem o.g. alltäglichen Beispiel, der Berater eine Routineaufgabe in Sekunden erledigt hat, braucht der Endverbraucher einige Minuten, oder länger, um sich erneut einen Überblick zu verschaffen. Meine Aufmerksamkeit gilt hier auch nicht den intuitiven, talentierten, und technikversierten Endnutzern, sondern ich mache mir hier Sorgen, um den „verlorenen Benutzer“, der hier auf der Strecke bleiben könnte.

Klar keine Frage, viele und sogar die Meisten von uns, klicken selbstverständlich durch ihre Smartphones, ja, das ist eine der banalsten Übungen heute. Fakt ist auch, dass viele von uns heute wegen der sozialen Netzwerke Rückenschmerzen haben. Doch ziemlich oft bekommen wir auch Rückenprobleme, weil wir versuchen, eine Leistung zu erbringen, oder „technische Operationen“, durchzuführen, die in der Vergangenheit von jemand anders gemacht wurden.

Scheinbare Kleinigkeiten, mit denen wir uns inzwischen täglich befassen, sind das Erstellen von neuen Onlinekonten, weil wir z.B. ein Ticket fürs Theater kaufen wollen, oder ein Kurztrip für`s Wochenende buchen. Manche dieser Dinge können auch nicht über ein Smartphone erfolgen, also drehen wir uns zum Computer und versuchen, einen Weg zu finden.

Ohje und dann scrollen wir uns, inzwischen völlig abgelenkt von der eigentlichen Aufgabe, durch Portale, Foren, und Blogs, wir durchstöbern Fragen und Antworten, folgen dem „Ruf an“, …doch wo ist die Telefonnummer?  Das geht soweit, das eine Nachricht aufpoppt besser doch zuerst, und einer Email folgend, zunächst doch ganze Handbücher zu lesen, oder in der Best Practice Community nach der Lösung für unser Problem zu Fragen…auch das kennst du sicher…;) 

Entwickle ein digitales Mindset

Ja, in gewisser Weise brauchen wir Schulung und Anleitung, um im Digitalen Dschungel überleben zu können. Und in der Praxis zeigt sich auch, dass durch die Digitalisierung für viele Unternehmen die Eintrittsschwelle in den Markt sinkt. In Sachen Digitalisierung ist bei kleinen Dienstleistern aber auch im Mittelstand noch viel Luft nach oben. Klar wird mit PCs gearbeitet und es gibt einen Internetzugang, eine eigene Webseite, und eine grundlegende interne digitale Infrastruktur. Besser aufgestellte Unternehmen haben bereits einen flexiblen Zugriff auf technische Ressourcen und Daten und viele nutzen auch Cloud Computing, schalten Internetwerbung, sind auf Social Media, und nutzen Online-Recruiting, usw.

Doch die Technik schreitet weiter voran, deshalb muss du auf der Hut sein, und dir ein digitales Mindset anlegen, damit du weder die verlorene Mitte, noch zum verlorenen Benutzer wirst.

Um dir einen kleinen Überblick zu verschaffen haben wir dir hier eine kleine Digitale Landkarte erstellt, die dir dafür eine Hilfestellung sein kann.

Alles Liebe Deine Doreen 

Close

50% Gleich geschafft

NUR ZWEI SCHRITTE

Gleich kannst du dir den kostenlose Lektion "Personal Branding - Selbstmarketing" ansehen.